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Podcast

Wie KI-Agenten Prozesse in Finance und Logistik revolutionieren

Podcast mit BARC

Wie können KI-Agenten Planungs-, Finance- und Supply-Chain-Prozesse wirklich verbessern? Darüber spricht Björn Stauss, Country Manager DACH bei Board, im BARC Data & AI Culture Podcast mit Dr. Carsten Bange.

Im Gespräch wird deutlich: KI ist in vielen Unternehmen längst mehr als ein Experiment. Gerade in der DACH-Region wächst der Bedarf, aus ersten Pilotprojekten konkrete, messbare Anwendungen zu machen. Im Fokus stehen dabei nicht abstrakte Zukunftsvisionen, sondern reale Herausforderungen: volatile Märkte, steigender Effizienzdruck, knappe Ressourcen und der Wunsch, schneller und fundierter zu entscheiden.

Von der Analyse zur Aktion

Während frühere KI-Anwendungen vor allem Informationen gesucht, Abweichungen erkannt oder Analysen unterstützt haben, gehen KI-Agenten einen Schritt weiter. Sie können Prozesse aktiv begleiten, Empfehlungen geben und Aufgaben ausführen: etwa Planungswerte vorschlagen, Szenarien vergleichen, Forecasts automatisieren oder Auffälligkeiten in Finanz- und Konsolidierungsprozessen sichtbar machen.

Björn Stauss beschreibt KI-Agenten als eine neue Form der Interaktion: Fachanwender können in natürlicher Sprache Fragen stellen, Parameter verändern und unterschiedliche Szenarien direkt miteinander vergleichen. So entsteht mehr Zeit für das, worauf es wirklich ankommt: bessere Entscheidungen.

Schneller planen, flexibler reagieren

Ein zentrales Thema im Podcast ist die Geschwindigkeit. In einem Praxisbeispiel spricht Björn Stauss darüber, wie ein Forecast-Prozess, der zuvor mit hohem manuellem Aufwand mehrere Monate dauerte, durch den Einsatz von Agents, Board Foresight und Board Signals auf wenige Tage oder sogar Stunden verkürzt werden konnte.

Der Vorteil liegt nicht nur in der Zeitersparnis. Wenn Forecasts schneller verfügbar und leichter anpassbar sind, können Unternehmen auf neue Entwicklungen deutlich flexibler reagieren. Gerade in volatilen Märkten wird das zu einem echten Wettbewerbsvorteil.

KI braucht Kontext, Governance und Datenqualität

Der Podcast macht auch klar: KI-Agenten entfalten ihren Wert nicht isoliert. Entscheidend ist, dass sie im richtigen Unternehmenskontext arbeiten, relevante interne und externe Signale berücksichtigen und innerhalb klarer Governance- und Sicherheitsrichtlinien eingesetzt werden.

Für Finanz- und Planungsteams ist besonders wichtig, dass Ergebnisse nachvollziehbar, validierbar und auditierbar bleiben. Board setzt deshalb auf KI-Funktionen, die in die Plattform eingebettet sind und Geschäftslogik, Datenmodelle, Prozesse und Sicherheitsstrukturen berücksichtigen.

Gleichzeitig bleibt Datenqualität ein zentraler Erfolgsfaktor. KI kann helfen, Inkonsistenzen sichtbar zu machen und Verbesserungen anzustoßen. Sie ersetzt jedoch nicht die grundlegende Arbeit an sauberen Daten, klaren Prozessen und verlässlichen Strukturen.

Der pragmatische Einstieg: Use Case identifizieren, testen, messen

Statt mit einem großen, abstrakten KI-Projekt zu starten, empfiehlt Björn Stauss einen pragmatischen Ansatz: konkrete Prozesse identifizieren, bestehende Use Cases prüfen und manuelle Abläufe parallel zu agentenbasierten Prozessen testen. So lässt sich schnell erkennen, wo der größte Hebel liegt: bei Geschwindigkeit, Qualität, Kosten oder Effektivität.

Hören Sie jetzt die Podcastfolge und erfahren Sie, wie KI-Agenten Unternehmen dabei unterstützen können, Planung und Entscheidungsprozesse neu zu denken.

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