Customer Awards Board Beyond 2026: Vier Beispiele zeigen, wie moderne Planung Unternehmen voranbringt
Finanzorganisationen verfügen heute über mehr Daten als je zuvor. Trotzdem verbringen viele Teams noch immer einen großen Teil ihrer Zeit damit, Informationen zusammenzutragen, Abweichungen zu analysieren und Berichte für den nächsten Planungstermin vorzubereiten.
Das Problem ist dabei selten mangelnde Transparenz. Es ist Zeit. Während sich Märkte, Lieferketten und Kundenanforderungen kontinuierlich verändern, orientieren sich viele Planungsprozesse noch immer an monatlichen oder quartalsweisen Zyklen. Die eigentliche Herausforderung lautet deshalb nicht: Wie bekommen wir mehr Daten? Sondern: Wie kommen wir schneller zu besseren Entscheidungen?
Genau hier beginnt die nächste Entwicklungsstufe der Künstlichen Intelligenz: agentische KI.
Finance braucht mehr als einen Chatbot
Generative KI hat den Arbeitsalltag vieler Finance-Teams bereits verändert. Texte lassen sich schneller erstellen, Berichte zusammenfassen und Analysen vorbereiten. Doch sobald es um Planung, Forecasting oder Performance Management geht, reichen allgemeine KI-Assistenten nicht aus. Finanzentscheidungen müssen auf belastbaren Unternehmensdaten basieren, nachvollziehbar sein und klaren Governance-Regeln folgen.
Von der Planung in Zyklen zur Continuous Planning
Die wirtschaftliche Realität verändert sich heute schneller als klassische Planungszyklen. Preise, Nachfrage und Risiken entwickeln sich kontinuierlich. Deshalb gewinnt Continuous Planning an Bedeutung – ein Ansatz, bei dem Planung fortlaufend aktualisiert wird. Damit das funktioniert, braucht es Systeme, die Veränderungen erkennen, Zusammenhänge analysieren und Verantwortliche proaktiv unterstützen.
Vom Copiloten zum Kollegen
Genau hier setzt agentische KI an. Anders als klassische KI-Assistenten reagiert sie nicht nur auf einzelne Eingaben. Sie verfolgt definierte Ziele, analysiert Daten aus unterschiedlichen Quellen, identifiziert Auffälligkeiten, erstellt Szenarien und schlägt nächste Schritte vor – immer innerhalb klar definierter Unternehmensregeln.
Stellen Sie sich vor, Ihre Planung wäre bereits analysiert, bevor das erste Teammitglied morgens den Laptop öffnet. Abweichungen wurden erkannt, neue Szenarien berechnet und potenzielle Risiken priorisiert. Nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als kontinuierlich arbeitender digitaler Kollege, der Finance-Teams optimal auf Entscheidungen vorbereitet.
Menschliche Expertise bleibt entscheidend
Gerade im Finance-Bereich bleibt menschliches Urteilsvermögen unverzichtbar. Agentische KI trifft keine Geschäftsentscheidungen. Sie liefert Kontext, erkennt Muster und bewertet Optionen. Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt beim Menschen. Genau darin liegt ihr größter Mehrwert: Sie erweitert die Fähigkeiten von Finance-Teams, anstatt sie zu ersetzen.
Vertrauen als Voraussetzung
Damit agentische KI produktiv eingesetzt werden kann, müssen Transparenz, Governance und Datenqualität gewährleistet sein. Unternehmen brauchen nachvollziehbare Empfehlungen, sichere Datenmodelle und KI, die direkt in bestehende Planungs- und Performance-Management-Prozesse eingebettet ist.
Wie gelingt der Einstieg?
Viele Unternehmen beschäftigen derzeit ähnliche Fragen:
• Welche Aufgaben eignen sich heute bereits für agentische KI?
• Wie verändert sich dadurch die Rolle von FP&A und Controlling?
• Wo entstehen die größten Mehrwerte?
• Welche Voraussetzungen müssen Unternehmen schaffen?
Webinar
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