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Board und Google: Daten, Planung und Entscheidungen miteinander verknüpfen

In den letzten Jahren haben viele Unternehmen eine klare Cloud- und Datenstrategie rund um das Google-Ökosystem entwickelt. Google BigQuery spielt in dieser Architektur oft eine zentrale Rolle und bietet eine skalierbare Grundlage für die Zusammenführung großer Mengen von Betriebs- und Analysedaten.

Für die Unternehmensplanung ergibt sich daraus eine wichtige Chance: Wie können Unternehmen ihre bestehende Google-Datenstrategie auf die Planung, Prognose und Entscheidungsfindung ausweiten, ohne dabei ein weiteres Datensilo oder unnötige architektonische Komplexität zu schaffen?

Google als Datengrundlage, Board als Planungs- und Entscheidungsebene

Ein einfaches Architekturmuster besteht darin, die bestehende Google-Datenarchitektur beizubehalten und darauf aufbauend Unternehmensplanungsprozesse zu entwickeln.

Google BigQuery kann weiterhin Ist-Daten, Betriebsinformationen und andere für die Planung erforderliche Daten bereitstellen. Board ergänzt diese Architektur um Funktionen für die integrierte Unternehmensplanung, darunter Planung, Prognosen, Simulationen, Workflows und Geschäftslogik.

Das Prinzip ist einfach:

Google-Datenökosystem ↔ Board → Planung, Prognosen und Entscheidungen

Es besteht kein Grund, eine Datenstrategie zu überdenken, die bereits funktioniert. Board wird zu einer integrierten Planungs- und Entscheidungsebene innerhalb der bestehenden Architektur.

Anbindung der Platine an das Google-Ökosystem

Board unterstützt Google BigQuery als Cloud-Datenquelle über seine Cloud-Konnektivitätsfunktionen. Dadurch können in BigQuery gespeicherte Daten direkt in die Planungs- und Analyseprozesse in Board integriert werden.

BigQuery muss nicht der einzige Integrationspunkt sein. Je nach Architektur kann Google Cloud Storage den dateibasierten Datenaustausch unterstützen, während REST-APIs zusätzliche Optionen für API-gesteuerte Integrationsszenarien bieten.

Das geeignete Modell hängt vom Anwendungsfall, vom Datenvolumen und von den bestehenden Architekturstandards eines Unternehmens ab – so können Unternehmen auf ihren Google-Investitionen aufbauen, anstatt diese zu ersetzen.

Planung ist kein einseitiger Prozess

Moderne Planungsarchitekturen dienen nicht nur der Verarbeitung von Informationen. Die Planung selbst liefert wertvolle Daten: Prognosen, Szenarien, Budgets, Zuweisungen und operative Entscheidungen.

Funktionen wie Writeback und Drill-Through werden daher zu wichtigen Bestandteilen der Gesamtarchitektur. Drill-Through ermöglicht den Zugriff auf detaillierte Informationen, die in den zugrunde liegenden Datenquellen gespeichert sind, während Writeback Planungs- und Berechnungsergebnisse für nachgelagerte Prozesse verfügbar macht.

Dadurch entsteht ein nahtloser Zusammenhang zwischen Unternehmensdaten, Planung und Entscheidungen – statt eines isolierten Planungssilos.

In der Praxis bewährt

Diese Architektur wird bereits in realen Unternehmensumgebungen eingesetzt. Conrad Electronic nutzt beispielsweise Google BigQuery als Data Warehouse in Verbindung mit Board für integrierte Planungsprozesse.

Board unterstützt Prozesse wie Finanzplanung, Umsatzbudgetierung, Bestandsmanagement und Investitionsplanung, wobei die Planungsergebnisse wieder in BigQuery geschrieben werden können.

Dies ist ein praktisches Beispiel dafür, wie eine auf Google ausgerichtete Datenstrategie und eine spezialisierte Plattform für die Unternehmensplanung innerhalb einer vernetzten Architektur zusammenwirken können.

Behalten Sie Ihre Google-Strategie bei. Erweitern Sie sie um die Unternehmensplanung.

Behalten Sie Ihre Google-Strategie bei. Erweitern Sie sie um die Unternehmensplanung.

Die Einführung einer Plattform für die Unternehmensplanung sollte nicht mit einer Neugestaltung einer bereits gut funktionierenden Cloud- und Datenstrategie einhergehen.

Wenn Google bereits eine zentrale Rolle in der Technologielandschaft eines Unternehmens spielt, kann Board diese Umgebung als Ebene für die Unternehmensplanung und -entscheidung ergänzen – indem es geregelte Unternehmensdaten mit Geschäftslogik, Arbeitsabläufen, Prognosen und Szenarien verknüpft.

Das Ergebnis ist keine konkurrierende Architektur, sondern eine klare Aufgabentrennung:

Google stellt die Datengrundlage bereit. Board wandelt diese Daten in Pläne, Prognosen und fundiertere Geschäftsentscheidungen um.

Für Unternehmen bedeutet dies, ihre bestehenden Investitionen in das Google-Ökosystem zu schützen und gleichzeitig Unternehmensplanung dort einzubinden, wo sie den größten geschäftlichen Mehrwert schafft.