Case Study

Takko Fashion

Um auf Wachstumskurs im Fashion-Markt zu bleiben, braucht es nicht nur einen umsatzstarken Omnichannel-Handel, sondern auch eine effiziente Waren- und Artikelplanung. Hier sah Takko Fashion Optimierungspotenzial, denn bisher plante man mit hohem manuellen Aufwand. Dabei wollte Takko Fashion jedoch Takko-spezifische Planungsprozesse nicht über Bord werfen, so dass man ein neues Tool suchte, dass einerseits in einer einheitlichen Plattform Planung, Analyse und Reporting integriert und andererseits die Flexibilität mitbringt, um die eigenen Geschäftsprozesse optimal abzubilden.

Nach einer Marktsondierung entschied sich Takko, gemeinsam mit den Planungsexperten der SDG consulting AG die All-in-One Plattform Board einzuführen, um eine integrierte Lösung für die Merchandise- und Sortimentsplanung zu entwickeln. Nach lediglich drei Monaten ging die Merchandise Financial Planning-Lösung in den Live-Betrieb. Im Anschluss folgte die Umsetzung der Sortimentsplanung mit direkter Schnittstelle zum Ordermanagement. Heute gewährleistet die durchgängige Lösung eine deutlich effizientere Warensteuerungs- und Sortimentsplanung.

 

Das Unternehmen

Takko Fashion bietet Casual Fashion für die ganze Familie. Das Unternehmen versteht sich als Smart Discounter, setzt auf Omnichannel und lässt seine Kunden selbst entscheiden, wie, wo und wann sie ihre Mode kaufen. Mit über 1.900 Filialen in 17 Ländern und weltweit fast 18.000 Mitarbeitern zählt Takko Fashion zu einem der größten Fashion-Discounter Europas. Mit einer großen Produktvielfalt und starken Eigenmarken setzt Takko Fashion im Omnichannel-Handel auf ein grenzenloses Shoppingerlebnis.

 

Takko Fashion Case Study Business Intelligence Planning



Die Herausforderung

Historisch war bei Takko eine Planungslandschaft gewachsen, die aufgrund der stetigen Expansion immer häufiger Inkonsistenzen in der Planung produzierte. Dadurch stieg der manuelle Aufwand, das Management Summary Board fehlerfrei zu halten.

„Vor allem im Hinblick auf die immer höher steigenden Datenmengen stießen wir mit unserem alten System an die Grenzen des Machbaren“, erklärt Bernhard Westphal, Senior Director Planning & Allocation bei Takko Fashion. „Man bedenke allein unsere Sortimentsplanung, in der wir mehrere 1000 Artikel führen, das wurde schlichtweg unübersichtlich und erhöhte zugleich die Fehleranfälligkeit.“


Das neue Tool sollte sich möglichst flexibel den Planungsprozessen bei Takko Fashion anpassen und nicht umgekehrt.

„Schnell wurde uns damit klar, dass wir sehr hohe Erwartungen bei der Softwareauswahl hatten. Das Tool sollte uns durchgängig mit einem Single-Point-of-Truth und in einem Look & Feel eine integrierte Waren- und Artikelplanung ermöglichen, dabei Analyse- und Reportingfunktionalitäten bereitstellen und zusätzlich so flexibel sein, dass wir unsere Prozesse möglichst optimal abbilden.“



Die Lösung

Um sich einen möglichst detailreichen Überblick über die infrage kommenden Tools zu verschaffen, lud Takko Fashion verschiedene Anbieter und Beratungsunternehmen zu einer Reihe von PoCs („Proof of Con­cept“) ein, unter anderem zur Abbildung der Takko-spezifischen Bausteinlogik, einer automatischen Verteilung und Lotberechnung von Mengen für die Filialen.

„Im PoC hat die SDG mit der All-in-One-Plattform Board uns am meisten überzeugt; zum einen, weil die Planungsexperten der SDG die Fashion & Retailbranche umfassend verstehen und zum anderen, weil sie uns als Kunden den Eindruck vermittelt haben, mit Board genau die Lösung für die Waren- und Artikelplanung zu entwickeln, die unsere spezifischen Anforderungen berücksichtigt“, sagt Bernhard Westphal.


Takko Fashion und SDG starteten mit der Umsetzung der Merchandise Financial Planning-Lösung (kurz: MFP-Lösung) und innerhalb von drei Monaten wurde die Warenplanung in Betrieb genommen. Sie umfasst eine Umsatz-, Wareneingangs-, Bestands- und Margenplanung mit rollierendem Forecast mit über 50 teils hochkomplexen Kennzahlen.

„Es war erstaunlich, wie schnell die Lösung mit Board durch SDG in intensiver Zusammenarbeit mit uns umgesetzt wurde“, sagt Bernhard Westphal. „Wir hatten ganz spezielle Anforderungen an die MFP-Lösung und ehrlich gesagt, wir waren überrascht, dass wir bereits die nächste Saison mit dem neuen Tool planen konnten.


Im Anschluss an das MFP-Projekt folgte die Umsetzung der Assortment Planning-Lösung mit einer direkten Schnittstelle zum Produkt- und Ordermanagementsystem.

„Es war uns von Anfang an wichtig, nicht bloß eine isolierte Planungslösung zu haben, sondern wir wollten zugleich eine Schnittstelle ins operative System, sodass wir in Board einerseits den Plan sehen, aber andererseits ebenso die aktuellen Ist-Zahlen analysieren können, womit wir dann nur in einem System einen Plan-Ist-Vergleich abbilden können“, sagt Bernard Westphal. „Einfache Planungslösungen bieten zahlreiche Anbieter, aber zu sehen, ’wo stehen wir eigentlich, was haben wir geplant und was planen wir gerade zu tun‘, können wenige Systeme. Das bringt uns in der Sortimentsplanung wirklich nach vorne, vor allem, wenn das Ganze durch Renner-Penner- und Potenzialanalysen sowie OTB-Management wie in Board unterstützt wird.“

 

Der Kundennutzen

Neben einer höheren Datenqualität und Datenkonsistenz hat man sich bei Takko Fashion durch die Board-Lösung, mit der inzwischen über 100 Anwender arbeiten, auch mehr Agilität und Entlastung für alle Beteiligten versprochen.

„Allein für die Sortimentsplanung haben wir früher drei unterschiedliche Systeme genutzt. Nun ist das in einem System zusammengefasst“, sagt Bernhard Westphal.

Beate Döker, IT-Verantwortliche im Projekt, ergänzt: „Die Board-Lösung bindet sich mit ihrer offenen Architektur perfekt in die Gesamt-Anwendungslandschaft bei Takko Fashion ein. Und die Zusammenarbeit mit der SDG in diesem sehr heterogenen Systemumfeld war von Anfang an unkompliziert, gleichzeitig aber sehr professionell. Im Endeffekt waren mit unserem zuliefernden Datawarehouse und dem angebundenen Produkt- und Ordermanagementsystem gleich mehrere komplexe Teilprojekte zu synchronisieren. Von Anfang an fand das auf einer Arbeitsebene statt, die wohlstrukturiert und partnerschaftlich war.“


Geringere Fehleranfälligkeit durch einen Single-Point-of-Truth, eine höhere Automatisierung durch die integrierte Workflowsteuerung, eine detailliertere Planung und Simulationen, das sind nur einige der Benefits, warum die Board-Lösung die Erwartungen von Takko Fashion voll erfüllt hat.