Architektur
Die BOARD Client-Master-Server-Architekturen (CMS) bestehen aus drei Schichten:
- BoardClient oder Internet Browser
Frontend-Benutzerprogramm, das die Datenpräsentationsschicht enthält
- BoardServer die multidimensionale Datenbank-Engine wickelt alle Prozesse innerhalb der BOARD-Datenbank ab. Außerdem führt sie alle Aggregationen, Berechnungen, Selektionen und Prozeduren aus (ETL) und wendet die Sicherheitsprofile an, so dass die Daten in Abhängigkeit vom Benutzerprofil eingeschränkt werden
- BoardMaster die Vermittlungsschicht zwischen dem BoardClient und dem BoardServer. Diese empfängt eingehende Benutzeranforderungen und leitet sie an die BoardServer-Schicht weiter. Der BoardMaster stellt weiterhin den Webzugriff (den HTTP-Dienst) sowie eine Sicherheitsschicht für Benutzerauthentifizierungen und andere spezifische Zugriffsberechtigungen für Benutzerkonten bereit.
Das ROAR-Protokoll
Die Kommunikation zwischen diesen drei Schichten erfolgt durch ein proprietäres und
extrem leistungsfähiges Protokoll namens ROAR (Remote Object Access & Replication).
Das ROAR-Protokoll nutzt das TCP/IP-Netzwerkprotokoll und ist im Grunde eine
Datenkonvention zum Übermitteln von Datenformaten. Es ist kein Netzwerkprotokoll und
braucht nicht gesondert installiert zu werden.
Das ROAR-Protokoll überträgt mit Hilfe eines komprimierten Binärstreams Daten aus dem
Client-Speicher (BoardClient) an den Server-Speicher (BoardServer). Diese Methode ist im
Vergleich zur langwierigen Syntax von XML oder HTML, die außerdem noch interpretiert
werden muss, viel effizienter. Auf Grund des spezialisierten, in erster Linie auf Effizienz
entwickelten ROAR-Protokolls ist das durch den Dialog von BoardClient und BoardMaster
generierte Datenaufkommen äußerst gering.
Deswegen können BoardClient-Computer ohne weiteres über schmalbandige
Netzwerkanbindungen wie z.B. WAN bzw. Intra- oder Internet mit Servern, auf denen der
BoardMaster installiert ist, kommunizieren. Aufgrund des mäßigen Datenaustausches im
Netzwerk sind die Antwortzeiten gering. Das ermöglicht auch bei hohen Datenvolumina
Anbindungen über Netzwerke, die normalerweise mit HTML und anderen nicht optimierten
Protokollen unrealistisch sind. Weiterhin können aber auch viele Benutzer gleichzeitig auf
die Server zugreifen, da für jeden Benutzer nur eine geringe Bandbreite benötigt wird.
|